Ankunft am Los Angeles Airport. Meine Maschine war eine Boeing 747-400 der Lufthansa.
Der Flug ging über die Niederlande, England, Schottland, Island, Grönland, Kanada, Las Vegas, LA. Treffpunkt war die Dollar Autovermietung ca. 3 Milen vom Airport entfernt. Dort nahmen wir unseren Mietwagen entgegen. Einen weißen Dodge Charger mit 250 PS und 3.5 Liter Hubraum mit einem mobilen Navigationssystem.

Die erste Übernachtung hatten wir im Ramada El Segundo, einem 3 Sterne Hotel unweit es Flughafens. Am nächsten morgen gingen wir erstmal frühstücken. Dort lernten wir gleich eine Fastfood-Kette kennen, die uns den ganzen Urlaub begleiten sollte, Dennys. Dort gibt es komplette Frühstücksangebote zu vernüftigen Preisen. Das Essen wird frisch zu bereitet und schmeckt gut. In der Regel hatten wir Rührei mit Jalapenos, kleine Würstchen, Bratkartoffeln und danach Pancakes für 5,99 Dollar.


Unser Leihwagen

Unser erstes Ziel war der Joshua Tree National Park. Wir fuhren also los und steckten erstmal im Stau. Los Angeles hat echt ein kleines Verkehrsproblem. Die Stadt ist so groß wie Mittelfranken und hat mit Einzugsgebieten 15 Millionen Einwohner. Und die meisten fahren mit ihrem Auto und dann auch noch alleine. Dementsprechend gibt es häufig Staus und die bis zu 12-spurigen Highways sind hoffnungslos überfüllt.

Endlich draußen aus LA fuhren wir zunächst nach Palm Springs. Auf dem Weg dorthin fährt man durch ein breites Tal. Dort wehnt so gut wie immer ein starker, warmer und sehr trockener Wind landeinwärts. Am Rande des Highways sind deshalb sehr viele Windräder zu Stromerzeugung aufgestellt. Palm Springs ist eine sehr gepflegte Stadt. Viele wohlhabende Bewohner LA's haben dort ein Haus, um dort im Winter bei Temperaturen von nie unter 20 Grad sich zu erholen. Dort gibt es Golfplätze und teure Hotels mit vielen Wellness-Möglichkeiten. An der Hauptstrasse gibt es Läden und Restaurants, die ihre Gäste mit feinen Wasserdampf bestäuben, um sie herunterzukühlen. Bei unserem Besuch zeigte das Thermometer über 40 Grad. Durch Zufall entdeckten wir eine Siedlung mit Musterhäusern, die man besichtigen konnte. Die Häuser sind sehr nett geschnitten und gefallen durch hohe Räume, offene Wohnzimmer-Küchenbereiche und großzügige Badezimmer. Alle sind allerdings aus Holz gebaut.


Palm Springs

3-4 Milen außerhalb von Palm Springs gibt es eine Seilbahn rauf auf einen 2000 Meter hohen Berg. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf Palm Springs, die Windräder vor LA, Teile des Joshua Tree National Parks. Die Fahrt kostet pro Person 5 Dollar und die Gondel dreht sich während der Fahrt. Oben gibt es ein Restaurant, Aussichtsplattformen und einen Souvenirshop. Rundherum ist Naturschutzgebiet mit Wanderwegen.

Wir fuhren weiter Richtung Joshua Tree National Park. Da es schon dämmerte entschlossen wir uns in einem Ort am Rande des NP zu übernachten. Wir bezogen unser Zimmer im Sands Motel und gingen danach noch bei einem Italiener essen. Das Motel war nicht unser letztes bei dieser Reise, aber es war das schlechteste auf unserer Reise. Die Sauberkeit und Einrichtung ließ etwas zu Wünschen übrig.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Frühstück zu Dennys und danach zum Nationalpark. Wir kauften uns den National Park Pass der USA mit dem man alle 288 Nationalparks der USA für 50 Dollar pro Auto besuchen kann. Dann gings in den Park. Jeder Park hat nach der Einfahrt ein Visitor Center. Dort kann man sich umfassend über die Sehenswürdigkeiten informieren und freundliche Park Ranger geben einem zusätzliche Infos. Dort bekommt man auch Postkarten, Landkarten, Videos, DVDs und natürlich Souvenirs.


Josuha Trees
Im Park, den man übrigens komplett mit dem Auto befahren kann, hielten wir zunächst bei Felsformationen. Diese sind komisch abgerundet und bestehen aus zusammengebackenen Sandkörnern und Gesteinen. Danach kamen die Joshua Trees. Das sind bis zu 5 Meter große, kaktusartige Bäume. Diese sehen aus wie von einem anderen Planeten. Vorsicht der Stamm ist mit langen, eng anliegenden Stacheln bedeckt. Wir fuhren noch zu einer Oase mitten im Park, die einzige Stelle weit und breit an der es Wasser gibt. Der gesamte Park gleicht einer Wüste mit wenig Vegetation, nur Büsche u. die Joshua Trees. In der Oase gibt es Grass, Libellen, Enten und noch viele andere Tier- und Pfanzenarten.
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